Empfangen wurde die Delegation von Niederlassungsleiter Hendrik Vogel, der den Besuchern das Unternehmen Schober näher vorstellte. Das im Jahr 1936 gegründete, familiengeführte Transportunternehmen hat sich mit den Jahren zu einem bedeutsamen Logistiker entwickelt und bedient mit seinen weit über 100 eigenen Lkws die vier Standorte, einen davon in Knetzgau. In Knetzgau selbst hat sich das Unternehmen hauptsächlich auf den Transport und die Lagerung von Lebensmitteln spezialisiert.
Von dem rund 7 Hektar großen Betriebsgelände werden ca. 20.000 Quadratmeter Grundfläche zum Lagern und Kühlen von verpackten Lebensmitteln und Süßwaren genutzt. Die Palettenware wird dabei von Staplerfahrern nicht nur auf eine Höhe von bis zu 18 Meter gestapelt, sondern gleich auch bei Temperaturen zwischen 12 und 18 Grad Celsius gekühlt. Der Energieverbrauch ist entsprechend hoch, das sprichwörtliche „Betriebsklima“ in den Hallen bei den aktuellen Au-ßentemperaturen natürlich angenehm.
Wie Hendrik Vogel erklärt, plant die Schober Logistik wegen des hohen Stromverbrauchs eine Dachflächen-PV-Anlage zu installieren, um seinen Energiebedarf selbst decken zu können und in Zukunft auch e-Trucks mit Strom aufzuladen. „Gerade läuft bei uns das Saisongeschäft für Weihnachten an“, informiert Hendrik Vogel, der die Delegation durch die riesigen Hallen führte. Aktuell werden bis zu 120 Lkw-Ladungen pro Tag von 80 Mitarbeitern verarbeitet und die Waren so vorbereitet, dass diese rechtzeitig zum September die Regale der Supermärkte füllen werden.