Für diese anspruchsvolle Aufgabe konnte die Kammer Klaus Walther, den langjährigen Wirtschaftsförderer der Stadt Würzburg, gewinnen. „Für Handwerksbetriebe sind überbordende Bürokratie und langwierige Genehmigungsverfahren oft mehr als nur ein Ärgernis – sie sind handfeste Wettbewerbsnachteile, die Zeit, Geld und Ressourcen binden“, weiß Ludwig Paul, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer für Unterfranken. Genau hier setzt die neu geschaffene Ombudsstelle an. Ihr Ziel ist es, als neutrale, vertrauenswürdige und lösungsorientierte Vermittlerin zwischen den Betrieben und der Verwaltung zu agieren. Der Fokus liegt dabei weniger auf den Gesetzen selbst als vielmehr auf deren Auslegung und Umsetzung im Verwaltungsalltag.
Konkret bedeutet das für die Betriebe:
- Ein zentraler Ansprechpartner: Statt sich durch verschiedene Ämter zu kämpfen, erhalten Betriebe eine kompetente Anlaufstelle.
- Konfliktlösung durch Moderation: Die Ombudsstelle vermittelt bei Unstimmigkeiten und hilft, eine für beide Seiten tragfähige Lösung zu finden.
- Vertraulichkeit und Schutz: Betriebe können auch anonym auf strukturelle Probleme oder Missstände hinweisen, ohne Nachteile befürchten zu müssen.
- Nachhaltige Verbesserung: Durch die systematische Erfassung der Fälle werden wiederkehrende Probleme identifiziert. Die Ombudsstelle gibt diese Erkenntnisse direkt an die Kammerspitze weiter, um auf strukturelle Verbesserungen in den Verwaltungsprozessen hinzuwirken.
Mit der neuen Ombudsstelle investiert die Handwerkskammer für Unterfranken nicht nur in die Lösung von Einzelfällen, sondern in die langfristige Stärkung des Wirtschaftsstandorts. Kontakt und weitere Informationen: ombudsstelle@hwk-ufr.de www.hwk-ufr.de/ombudsstelle