Die Herausforderungen sind klar: Arbeitgeber müssen Arbeitszeiten anpassen, Ausfälle abfangen und dafür sorgen, dass Führungskräfte Verständnis zeigen. Das kostet Planung und klappt nicht in jeder Branche gleich gut. Wer in Schichtarbeit oder in der Produktion arbeitet, kann nicht alles flexibel gestalten. Trotzdem braucht es Wege, um Eltern zu entlasten. Die Möglichkeiten, als Arbeitgeber auf die unterschiedlichen Bedürfnisse einzugehen, sind groß. Gute Tipps und best-practice-Beispiele bieten in der Regel Initiativen wie z.B. die „Familienorientierte Personalpolitik“, die bereits im Jahr 2007 in der Region Main-Rhön besteht. Oder der „Familienpakt Bayern“, der seit 2014 bayernweit aktiv ist. Der Landkreis Haßberge als Arbeitgeber ist bei beiden Initiativen Mitglied und hat nicht nur von den Erfahrungen der Partner partizipiert, sondern selbst als „familienfreundlicher Arbeitgeber“ viele positive Beispiele liefern können.
Um möglichst viele Betriebe für dieses wichtige Thema fit zu machen, läuft derzeit eine Kampagne zum „Familienpakt Bayern“. Unternehmen, die sich über die Initiative informieren oder sich kostenlos im Netzwerk registrieren wollen, können dies auf der Internetseite www.familienpakt-bayern.de. Alle neuen Mitglieder erhalten im Anschluss im Rahmen einer kleinen Feierstunde im Schloss Oberschwappach ihre Urkunden ausgehändigt.