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Finanzielle Unterstützung

  • Überbrückungshilfe für kleine und mittelständische Unternehmen
    Sie richtet sich an KMUs, ist nach Betriebsgröße gestaffelt und beträgt maximal 9.000 - 150.000 EUR für drei Monate. Nähere Informationen (Förderrichtlinie, Antragsverfahren UND Antragstellung) unter www.stmwi.bayern.de/ueberbrueckungshilfe-corona/
    Antragstellung ab erste Julihälfte bis Ende August möglich

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  • die Soforthilfe Corona hatte sich sich an Freiberufliche und Unternehmen mit bis zu 250 Beschäftigten gerichtet. Die Antragsfrist endete am 31. Mai 2020

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  • die Soforthilfe für freischaffende Künstler richtet sich an freischaffende Künsterlinnen und Künstler.

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  • Bonus für Pflege- und Rettungskräfte
    Der Freistaat Bayern gewährt einen Corona-Pflegebonus (gemäß Corona-Pflegebonusrichtlinie - CoBoR) für Personen, die in Bayern im Bereich der Langzeitpflege, der Behindertenhilfe, einem Krankenhaus oder einer Rehabilitationsklinik pflegerisch tätig sind sowie für in Bayern tätige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Rettungswesen. Begünstigte i.S.d. Richtlinie sind Pflegende in Krankenhäusern, Rehabilitationskliniken, stationären Alten-, Pflege- und Behinderteneinrichtungen sowie ambulanten Pflegediensten. Ebenso begünstigt sind tatsächlich in der Pflege Tätige, deren ausgeübte berufliche Tätigkeit der Pflege entspricht und mit dieser vergleichbar ist. Auch Rettungssanitäter, Rettungsassistenten, Notfallsanitäter und nichtärztliche Einsatzkräfte im Rettungsdienst sind Begünstigte.

    Der Pflegebonus wird auch Selbständigen gewährt. Nähere Informationen zum Förderprogramm auf der FAQ-Seite des Gesundheitsministeriums.

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  • Steuerstundung
    Um die Liquidität bei Unternehmen zu verbessern, können Steuerzahlungen gestundet sowie Vorauszahlungen auf Null gesetzt werden. Nähere Informationen zu den einzelnen Möglichkeiten finden Sie auf der Homepage des Bundesfinanzministeirums.

    Das Antragsformular zur Steuerstundung finden Sie hier. Ansprechpartner ist Ihr zuständiges Finanzamt

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  • Finanzierungshilfen der LfA-Förderbank Bayern (Liquiditätshilfe durch Kredite und Risikoübernahme)
    Die LfA hilft Unternehmen bei der Bewältigung der Corona-Krise mit Krediten und Risikoübernahmen. Voraussetzung für die Unterstützung der Unternehmen ist ein grundsätzlich tragfähiges Geschäftsmodell und die Bereitschaft der Hausbanken, die LfA-Förderangebote in die Gesamtfinanzierung einzubinden. Unternehmen, die eine Finanzierung aus den nachfolgenden Programmen nutzen möchten, wenden sich bitte an ihre Hausbank, bei der die LfA-Kredite beantragt und ausbezahlt werden.

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  • Kurzarbeitergeld der Agentur für Arbeit
    Wird in Folge des Coronavirus eine vorübergehende Reduzierung der üblichen Arbeitszeiten notwendig, können betroffene Betriebe bei ihrer zuständigen Agentur für Arbeit Kurzarbeitergeld beantragen. Darüber hinaus werden – wie von Bayern gefordert – erweiterte Kurzarbeitsregelungen umgesetzt.

    Die Agentur für Arbeit Schweinfurt bereitet für alle Arbeitgeber entsprechende Informationen vor, die Sie zusätzlich hier herunterladen können:
    - Formblatt "Anzeige Arbeitsausfall"
    - Formblatt "Vollmacht"
    - Muster "Einverständniserklärung"

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  • Grundsicherung für Selbständige (ALG II; Jobcenter Haßberge)
    Wichtig: Nehmen Sie VOR ANTRAGSTELLUNG zunächst Kontakt mit der Hotline des Jobcenters (09521 929-885) auf.

    Die FAQ-Seite der Agentur für Arbeit widmet sich der Fragestellung, ob bzw. unter welchen Voraussetzungen Selbständige die Möglichkeit haben, Grundsicherung zu beantragen. Dies ist insbesondere für Klein- und Kleinstunternehmen interessant. Die Grundsicherung (Leistungen nach dem SGB II) ist dafür gedacht, dem Unternehmer selbst den "Lebensunterhalt" zu sichern (auch er und seine Familie hat Hunger, Durst und braucht ein Dach über dem Kopf). Die Grundsicherung ist hingegen NICHT dafür gedacht, die betriebliche Liquidität zu sichern.

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  • BAFA-Förderung von Unternehmensberatern für die von Corona betroffenen Unternehmen

    Die Auswirkungen des Coronavirus haben Deutschland in einem Maß getroffen, auf das sich keiner vorbereiten konnte. Die wirtschaftlichen Folgen sind unter anderem Kurzarbeit, Ausfall von Arbeitskräften und Produktionen, Wegfall von Kunden, verkürzte Öffnungszeiten oder gar Schließungen von Unternehmen. Diesen negativen Auswirkungen insbesondere für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) sowie die Freien Berufe gilt es entgegenzutreten. Ein externer Unternehmensberater kann Ihnen hierzu vielfältig Hilfestellung geben, ob Sie neue Geschäftsfelder suchen, Ihre Geschäfte umstellen/digitalisieren sollten oder aber auch wie Sie Ihre Liquidität wiederherstellen.

    Eine Möglichkeit nach Beratern zu suchen ist die Beraterbörse von Gründerland Bayern; diese finden Sie unter www.gruenderland.bayern/vorgruendungscoaches Des Weiteren finden Sie im Internet unter dem Suchbegriff „Beraterbörse" weitere Seiten, die eine Übersicht von Unternehmensberatern beinhalten.

    Weitergehende Informationen finden Sie auf der Homepage der BAFA (Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle).

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  • Verdienstausfallentschädigung §56 IfSG
    Personen, die u.a. bestimmte Krankheitserreger (z.B. Salmonellen) ausscheiden, dürfen nicht tätig oder beschäftigt werden beim Herstellen, Behandeln oder Inverkehrbringen von Lebensmitteln. Wenn diesen Personen aufgrund des Infektionsschutzgesetzes verboten wird ihrer Erwerbstätigkeit nachzugehen und sie dadurch einen Verdienstausfall erleiden, erhalten sie bei Vorliegen von bestimmten Voraussetzungen eine Entschädigung.

    Personen, die aufgrund der vom Bayerischen Staatsministerium für Gesundheit und Pflege anlässlich der Corona-Pandemie erlassenen Allgemeinverfügungen ihrer beruflichen Tätigkeit nicht mehr nachgehen können und dadurch einen Verdienstausfall erleiden, sind nicht berechtigt, einen Entschädigungsanspruch nach dem IfSG geltend zu machen. Der Entschädigungsanspruch kommt nur für einen Verdienstausfall in Frage, welcher aufgrund einer Anordnung nach dem § 56 IfSG ergangen ist.

    Weitere Informationen, Kontaktdaten und das Formular finden Sie auf der Homepage der Regierung von Unterfranken (die auch für die Bewilligung der Anträge entscheidet).