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Aktuelle Wirtschaftsnachrichten aus dem Landkreis Haßberge

Career Tours - Praxisluft schnuppern, Karriere planen

Mainfranken GmbH macht mit Studierenden Halt bei BaurConsult in Haßfurt

Um Fachkräfte für Mainfranken zu sichern, führt die Region Mainfranken GmbH für Studierende der mainfränkischen Hochschulen regelmäßig sog. "Career Tours" (kostenfreie eintägige Bustouren mit Besichtigungen bei Arbeitgebern in der Region) durch.

Damit sollen den Studierenden praxisnahe Einblicke in die Unternehmenskultur, Produkte, Prozesse und Karriereperspektiven ermöglicht werden. Für Arbeitgeber bietet sich damit Möglichkeiten, junge Fachkräfte zu rekrutieren. Am 6. Dezember nun führten die Career Tours unter anderem zum Architektur- und Ingenieurbüro Baurconsult in Haßfurt. Das dort organisierte Speed-Dating ermöglichte den Studierenden, in jede Abteilung hineinzuschnuppern und sich einen Überblick über mögliche Berufsfelder zu verschaffen. Am Ende gab es sogar ein Nikolaus-Barbecue und rundete damit den Tag ab.

„Mit der Tour haben wir die Möglichkeit, einen positiven, bleibenden Eindruck zu hinterlassen und unseren Bekanntheitsgrad als Arbeitgeber bei jungen Absolventen zu steigern“

Die Teilnehmer der Tour zeigten sich „begeistert“. Schon vor Ort händigten einige der Studierenden ihre Bewerbung aus. „Die Tour ist eine tolle Möglichkeit, um Unternehmen kennen zu lernen, vor allem auch Unternehmen, die man noch gar nicht auf dem Schirm hatte. Ich konnte mich selbst von dem guten Arbeitsklima vor Ort überzeugen, was mir bei der Berufsauswahl sehr wichtig ist. Ein tolles Angebot für uns Studierende“, berichtet ein Teilnehmer.

Die Umsetzung der Career Tours erfolgt in Kooperation mit der Julius-Maximilians-Universität Würzburg und der Hochschule für angewandte Wissenschaften Würzburg-Schweinfurt (FHWS).


Teilnehmer der Career Tours zusammen mit Mitarbeitern von BaurConsult

Rekordumsatz bei Rösler erwartet

Die Rösler-Gruppe rechnet zum Ende ihres Geschäftsjahrs am 31. März mit einem Rekordumsatz in Höhe von 310 Millionen Euro. Dies teilte der geschäftsführende Gesellschafter, Stephan Rösler, anlässlich einer Ehrungsfeier der Firma für Dienstjubilare mit.

Das Unternehmen, Spezialist für Gleitschliff- und Strahltechnik, betreibt 14 Auslandsgesellschaften und beschäftigt weltweit rund 1.800 Mitarbeiter. Davon arbeiten 1.138 an den beiden deutschen Standorten in Memmelsdorf (Untermerzbach) und Hausen (Bad Staffelstein).

Vor allem in den Maschinenbereichen Gleitschliff- und Strahltechnik sowie im Segment Verfahrensmittel liegen die Umsätze laut Rösler leicht über dem hohen Niveau des Vorjahres.

Beachtliche Investitionsvorhaben

Rösler investiert im Untermerzbacher Standort derzeit rund 34 Millionen Euro in den Ausbau von Logistik- und Büroflächen, u.a. auch in ein hochmodernes Zentrum der Rösler Academy.


Rösler Oberflächentechnik GmbH erwartet Rekordumsatz 2018

ICONIC Award geht erneut an BAURCONSULT Architekten Ingenieure

Haßfurter Unternehmen erhält Auszeichnung für Dreiberg-Schule Knetzgau und Unterkunftgebäude Bereitschaftspolizei Nürnberg

Bereits im August wurden die Gewinner des internationalen Iconic Awards bekannt gegeben. Prämiert werden visionäre Gebäude, innovative Produkte und nachhaltige Kommunikation aus allen Sparten der Architektur, der Bau- und Immobilienbranche sowie der produzierenden Industrie. BAURCONSULT Architekten Ingenieure wurde - wie schon in den beiden Jahren zuvor - von der renommierten Fachjury als Preisträger gekürt. Am 08. Oktober fand nun die offizielle Preisverleihung in der Pinakothek der Moderne in München statt. Lidwina Barthelmes, Peter Kuhn (Geschäftsführender Gesellschafter) und Christian Götz nahmen den Iconic Award Selection für die beiden Projekte „Dreiberg-Schule Knetzgau“ und „Unterkunftsgebäude Bereitschaftspolizei Nürnberg“ in der Kategorie „Innovative Architecture“ stolz entgegen.

Weitere Information und Bildmaterial zu den ausgezeichneten Projekten finden Sie unter folgenden Links Dreiberg-Schule Knetzgau bzw. Unterkunftsgebäude Bereitschaftspolizei Nürnberg


BAURCONSULT Architekten Ingenieure bei der Preisverleihung: Lidwina Barthelmes, Peter Kuhn (Geschäftsführender Gesellschafter) und Christian Götz v. l. (Quelle: Rat für Formgebung)

Wurde aus der „Gewerbeauskunftszentrale“ die „Datenschutzauskunft-Zentrale“?

Dubiose Fax-Aktion einer maltesischen Limited (Ltd.)

Wirtschaftsförderer Michael Brehm weist darauf hin, dass derzeit verstärkt wieder Anschreiben (dieses Mal per Telefax) eingehen, die die Empfänger jedoch etwas genauer unter die Lupe nehmen sollten. In der Vergangenheit wurden bei ähnlichen Aktionen sehr teure Abos über die „Gewerbeauskunftszentrale“ angeboten. Dieses Mal stammen die Anschreiben von der in Malta registrierten Limited (Ltd.) „Datenschutzauskunft-Zentrale“.

Das Ziel diese Anschreiben ist stets dasselbe: ein aktuelles Thema optisch hervorheben, den Empfänger verunsichern und ihn zu einer schnellen Rückantwort motivieren. So kostet das momentan offerierte „Datenschutz-Basispaket“ dann aber schnell mal 498 EUR im Jahr - netto versteht sich. Ob überhaupt und - wenn ja - welche Gegenleistung man für diesen Jahresbeitrag am Ende erhält, erschließt sich eigentlich nicht so richtig. Denn die im Schreiben angegebene Internetseite scheint zumindest derzeit noch gar nicht zu existieren. Teuer wird also nicht der Datenschutz an sich, sondern erst das Abo, das man mit der Unterschrift eingeht.

Gerade für Unternehmen (die vornehmliche Zielgruppe dieser Serienfaxe) bieten die Kammern sicherlich eine vergleichbare Beratung an – kostenlos. Außerdem weist das Landratsamt darauf hin, dass genau zu dem Thema „Datenschutzgrundverordnung“ eine – ebenfalls kostenlose – Informationsveranstaltung am 8. November um 17:00 Uhr im Landratsamt in Haßfurt stattfinden wird.

Keine Notwendigkeit also, das Schreiben der Datenschutzauskunft-Zentrale schon bis 9. Oktober zurückzusenden …

Nähere Informationen und die Möglichkeit, sich zur kostenlosen Veranstaltung "Datenschutzgrundverordnung für Unternehmen" des Landratsamtes gleich anzumelden, finden Sie hier.


Achtung Abzocke???

Batzner Gruppe zum dritten Mal unter Bayerns Top 50 Unternehmen

Die Batzner Gruppe wurde erneut mit dem durch das bayerische Staatsministerium alljährlich ausgelobten Preis „Bayerns Best 50“ ausgezeichnet.

Das Familienunternehmen mit Hauptsitz im unterfränkischen Ebern ist damit zum dritten Mal unter den erfolgreichsten 50 mittelständischen Unternehmen Bayerns. Geschäftsführer Michael Batzner nahm die Ehrung von Wirtschaftsminister Franz Josef Pschierer entgegen.

Im Rahmen der festlichen Preisverleihung im Neuen Schloss Schleißheim wurden 50 Unternehmen des bayerischen Mittelstandes ausgezeichnet. Diese hatten sich in den vergangenen fünf Jahren als besonders wachstumsstark erwiesen und die Zahl ihrer Mitarbeiter sowie ihr Geschäftsergebnis überdurchschnittlich steigern können. Bayerns Wirtschaftsminister Franz Josef Pschierer unterstrich die hohe Bedeutung des Mittelstandes für den Standort Bayern und würdigte die Leistung der ausgezeichneten Unternehmen in Bezug auf Umsatz und Mitarbeiterzahl. Mit der Auszeichnung würden, so der Minister, mittelständischen Unternehmen prämiert, die die Zeichen der Zeit unter den Aspekten demografischer Wandel, Fachkräftemangel und moderne Arbeitswelt erkannt hätten.

Der bayerische Mittelstand schafft mit Leistung, Einsatz und Kreativität tausende Arbeitsplätze und trägt so kontinuierlich zum hohen Wirtschaftswachstum und damit zum Wohlstand in Bayern bei.
Franz Josef Pschirrer, Wirtschaftsminister

Ziel sei es, dass der Mittelstand entsprechend seiner volkswirtschaftlichen und sozialen Bedeutung wahrgenommen werde und öffentliche Anerkennung erfahre, so Pschierer zur grundsätzlichen Bedeutung des Preises Bayerns Best 50.

Michael Batzner freut sich über die erneute Auszeichnung und erklärt: „Es macht mich sehr stolz, dass unser Familienunternehmen zum dritten Mal zu den 50 wachstumsstärksten mittelständischen Unternehmen Bayerns gehört und dies durch Minister Pschierer gewürdigt wird.“ Der Preis sei zugleich eine Auszeichnung für alle 339 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, davon 22 Auszubildende, des gesamten Unternehmens, so Batzner weiter, ohne deren Leistung und Engagement dieser Erfolg nicht möglich gewesen wäre. „Mein Dank gilt daher insbesondere auch der gesamten Belegschaft, die unseren gemeinsamen Erfolg möglich macht.“ Nachhaltige Impulse für Stabilität und Wachstum gebe zudem die langjährige Zugehörigkeit des Unternehmens zur hagebau Kooperation.


Michael Batzner (links) nimmt zum dritten Mal die Auszeichnung „Bayerns Best 50“ von Wirtschaftsminister Pschierer (Mitte) entgegen. Rechts im Bild: Dr. Christian Eschner, Wirtschaftsprüfer und Steuerberater der PSP München und einer der Juroren der diesjährigen Jury zu Bayerns Best 50

Ausbildung bei Rösler ist Ausbildung mit Zukunft!

Für 24 junge Mitarbeiter begann Anfang September bei der Rösler Oberflächentechnik GmbH ein neuer Lebensabschnitt.

In ihren ersten Arbeitstagen werden die Berufsstarter durch unterschiedliche Projekte mit den Geschäftsfeldern des Familienunternehmens vertraut gemacht. Dabei treffen sie in Memmelsdorf und Hausen auf engagierte Kollegen und Fachausbilder sowie auf modern eingerichtete Schulungs- und Ausbildungsräume. Die Ergebnisse der letzten Jahre zeigen, dass die Qualität der Ausbildung ein konstant hohes Niveau erreicht hat.

 

Alle Zeichen stehen auf Wachstum

Das Unternehmen wächst in Umsatz und Belegschaft. Aktuell zählt die Rösler-Gruppe weltweit rund 1.700 Mitarbeiter, allein in Deutschland 1.134 Personen, davon 71 Auszubildende und Duale Studenten. Geschäftsführer Volker Löhnert und Ausbildungsleiterin Anja Süppel begrüßten die neuen Mitarbeiter im Unternehmen. Ein breites Spektrum an Ausbildungsmaßnahmen gibt den Berufseinsteigern die Möglichkeit, ihre Talente und Ideen zu entfalten sowie vielfältige Kompetenzen zu erlernen. Die Gruppe startet in acht unterschiedlichen Berufen sowie zwei Studiengängen und wird in den nächsten 3 bis 3,5 Jahren ihr berufliches Basiswissen erlernen.


Das neue Ausbildungsjahr hat begonnen. Das Bild zeigt die 24 neuen Auszubildenden und Dualen Studenten zusammen mit ihren Ausbildern

Maintal-Konfitüren aus Haßfurt - Top 15 in Deutschland

"Nachhaltigkeit" haben die Maintal Konfitüren ganz hoch auf ihre Fahne geschrieben. Nun wurde dieses Engagement vom Wirtschaftsmagazin Focus Money gewürdigt. „Wir freuen uns sehr, dass Maintal in der Kategorie Industrie als eines von Deutschlands wertvollsten Unternehmen ausgezeichnet wurde“, teilt das Unternehmen mit.

Die nachhaltige Nutzung natürlicher Ressourcen sowie der Erhalt der ökologischen Funktionsfähigkeit gehören seit Jahren zu den obersten Zielen bei Maintal Konfitüren. Genauso wie der langfristige Erhalt des Familienunternehmens und das soziale Engagement in der Region. Focus Money würdigt dieses Engagement und wählte Maintal zu einem von „Deutschlands wertvollsten Unternehmen“. Der Konfitürenhersteller wird als „Top 15“ eingestuft.

Mit Unterstützung des Hamburgischen Welt-Wirtschaftsinstituts wurde für die Einstufung durch Focus Money untersucht, was die Unternehmen in Deutschland für die Nachhaltigkeit tun, wie sie darüber berichten und wie tief das Thema im Unternehmen verankert ist. Die Nachhaltigkeitsberichte von 652 Unternehmen aus den Bereichen Handel, Industrie und Dienstleistung wurden in den Bereichen ökologische, ökonomische und soziale Verantwortung geprüft.

Maintal-Geschäftsführerin und Urenkelin des Gründers, Anne Feulner, freut sich in die „Top 15“ der Industrieunternehmen Deutschlands gewählt worden zu sein

„Eine tolle Auszeichnung, die würdigt, was wir für die Gesellschaft und unsere Mitarbeiter leisten. Hier messen wir uns mit den ganz Großen.“
Anne Feulner, Geschäftsführerin

 

 


Neuzugänge bei BAURCONSULT

Am 03.09.2018 begrüßte Geschäftsführer Peter Kuhn die Neuzugänge und Auszubildenden bei BAURCONSULT Architekten Ingenieure in Haßfurt.

„Herzlich willkommen in unserem Team. Wir freuen uns, dass wir neben den neuen Auszubildenden wieder viele erfahrene Fachkräfte zu uns nach Haßfurt holen konnten, um die Fachabteilungen weiter auszubauen“, so Peter Kuhn, Geschäftsführer BAURCONSULT Architekten Ingenieure. Insgesamt sechs Auszubildende starten in diesem Jahr beim Architektur- und Ingenieurbüro ins Berufsleben – drei davon am Hauptsitz in Haßfurt, zwei in der Niederlassung Pegnitz und einer in Stuttgart.

In den nächsten drei Jahren werden diese jungen Menschen ihre Ausbildung im technischen Bereich durchlaufen. Erfahrene Kollegen aus den unterschiedlichen Ingenieurfakultäten werden ihnen dazu tatkräftig zur Seite stehen. Viele der Neustarter werden auch nach ihrer Ausbildung bei BAURCONSULT einen qualifizierten Arbeitsplatz erhalten. Zeit zum weiteren Kennenlernen wird es beim gemeinsamen Azubi-Ausflug nach Nürnberg geben. Dort haben die Auszubildenden aller Lehrjahre Gelegenheit zum Austausch und sammeln Erfahrung beim Teambuilding in lockerer Runde.

Auf dem Bild die Neuzugänge und Auszubildende mit ihren Betreuern [v.l.n.r.]: Tobias Decoster,  Alexander Lüdecke, Peter Kuhn, Sandra Reichelt, Dagmar Erdl, Leon Berthold, Hannes Karl, Nina Sturm, Hannah Rudolph,Ullrich Dölker, Anja Hoffmann, Matthias Zarske, Christina Rapp, Felix Schlee und Nijat Atashov


Neues Gewand steht ihr sehr gut

vhs Haßberge relauncht ihren Internetauftritt

Pünktlich zu Beginn des neuen Semesters präsentiert sich die Webseite der Volkshochschule Landkreis Haßberge in neuem Gewand. Neben einem ansprechendem, zeitgemäßen Design und einer benutzerfreundlichen Menüführung bietet die neue Webseite für die Kunden zusätzliche Funktionen. So kann man sich beispielsweise mit individuellen Zugangsdaten registrieren, wodurch das mehrmalige Eingeben der persönlichen Daten bei erneuten Kursbuchungen entfällt.

Um die neue Webseite bekannt zu machen, hat sich die vhs etwas besonderes ausgedacht:

Ab sofort bis zum 14. Oktober 2018 gibt es einen Rabatt von 5 % auf alle Kursbuchungen. Dies gilt sowohl für Kurse der vhs als auch für Kurse des Umweltbildungszentrums UBiZ in Oberaurach. Einzige Voraussetzung: die Buchung muss online erfolgen.

Vom Rabatt ausgenommen sind Materialkosten, Kurse mit Kooperationspartnern sowie Eintritte zu Konzerten und Vorträgen.

Neugierig geworden? Dann schauen Sie doch mal rein unter www.vhs-hassberge.de 


Die Homepage der Volkshochschule (vhs) Haßberge zeigt sich in modernen Gewand

Sommer-Azubis starten in einen neuen Lebensabschnitt

marcapo wächst und bietet neue Optionen zu Ausbildung und Studium

Drei Auszubildende wurden in der marcapo GmbH freigesprochen. Glückwünsche und Applaus zum erfolgreichen Abschluss gab es für die Azubis aus drei verschiedenen Ausbildungsgängen bei marcapo, die im Sommer ihre letzten Prüfungen ablegten. Maxim Karpeljuk (Ebern), ist nun ausgebildeter Fachinformatiker für Systemintegration, Selina Wambach (Kirchlauter) Mediengestalterin für Digital und Print – Fachrichtung Gestaltung und Technik. Beide werden von marcapo übernommen. Paula Kuhn (Reckendorf) schloss die Ausbildung als Kauffrau für Dialogmarketing ab und beginnt extern eine weitere Ausbildung. Geschäftsführer Marc-Stephan Vogt freute sich über den Prüfungserfolg der Auszubildenden und überreichte ihnen Präsente bei der Gratulation.

Eine gute Ausbildung legt den Grundstein für die Zukunft und ist ein Gewinn für die Auszubildenden und das Unternehmen.

Neben den übernommenen Azubis wurden seit Beginn des Jahres mehr als 20 Mitarbeiter von marcapo neu beschäftigt. Damit ist die Mitarbeiterzahl des mittelständischen Unternehmens auf dem bisherigen Höchststand.

Neue Möglichkeiten für Berufseinsteiger

Die marcapo GmbH bildet in neun verschiedenen Ausbildungsberufen aus, wie beispielsweise zum Kauffrau/-mann für Marketingkommunikation, Kauffrau/-mann für Dialogmarketing oder Mediengestalter und Fachinformatiker. Ganz neu wird ab September 2019 die Ausbildung zum Kauffrau/-mann im E-Commerce angeboten. Neben Ausbildungsplätzen bietet marcapo seit Juni Informatik-Studierenden der Fakultät Wirtschaftsinformatik und Angewandte Informatik der Universität Bamberg an, am Programm „Studieren im Praxisverbund“ teilzunehmen. Sie erhalten im Semester finanzielle Unterstützung und absolvieren Praktika bei marcapo mit Praxisbezug, Coaching und Mentoring. Erst vor kurzem hat marcapo einen Technologiestandort in unmittelbarer Nähe der Universität Bamberg eröffnet, wo ebenso wie in Ebern weiterhin Personal gesucht wird. 


Die drei erfolgreichen Auszubildenden Maxim Karpeljuk, Selina Wambach und Paula Kuhn gemeinsam mit Geschäftsführer Marc-Stephan Vogt, der sich über das gute Abschneiden ebenso freute wie die Auszubildenden

Grüne Dächer aus Königsberg

Landrat besichtigt die Firma Benkert Dachbegrünung

Bei einer Betriebsbesichtigung der Firma Benkert in Königsberg haben sich Landrat Wilhelm Schneider und Büroleiter Michael Rahn über professionelle Dachbegrünungen informiert. Nachdem Volker Benkert seine Prüfung zum Baumschulmeister bestanden hatte, gründete er 1992 einen Garten- und Landschaftsbaubetrieb. Auch damals schon zählte die Dachbegrünung zum Portfolio. Im Jahr 2000 dann kam die sehr kurzfristige Entscheidung, den Garten- und Landschaftsbau aufzugeben. Von da an hat sich der etwas außerhalb von Königsberg liegende Betrieb auf die extensive und intensive Dachbegrünung sowie Platten- und Holzbeläge auf Dächern spezialisiert.

Die Dachbegrünungen kommen auf Wohnhäusern, aber auch auf industriellen Anlagen zum Einsatz. Von der Planung bis zur Ausführung sind rund 50 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit den verschiedensten Projekten beschäftigt. Durch eine ausgefeilte Logistik, Disponierung und Ausführung hat das Unternehmen es unter die Top 3 der Branche geschafft. Aufträge werden deutschlandweit ausgeführt, auch wenn der Schwerpunkt im weiteren Umkreis des Betriebsstandortes liegt.

Landrat Wilhelm Schneider war sichtlich beeindruckt von der ausgezeichnete Organisation und der Genauigkeit und Gründlichkeit,  mit der bei der Firma gearbeitet wird. Dies zeigte nicht nur die Besichtigung des Betriebshofes.

In einem Gespräch mit Geschäftsführer Volker Benkert, Kalkulator Matthias Glos, Finanzverwalterin Nicole Doster sowie Projektleiter Daniel Pengler wurde deutlich, dass der Erfolg des Unternehmens in der äußerst durchdachten Logistik liegt. Man spürt, dass die Optimierung von Abläufen ein Steckenpferd des Geschäftsführers ist, der mittlerweile auch eine starke Führungsriege unter sich aufgebaut hat, zu der neben den genannten Gesprächspartnern auch der Projektleiter Rainer Just gehört, der aber am Tag der Besichtigung Baustellentermine wahrnehmen musste.

Seitens des Unternehmens wurde der Wunsch nach einer optimaleren Internetanbindung geäußert, die mit 35 Mbit/s akzeptabel, aber aufgrund der sich rasch verändernden digitalen Welt ausbaufähig ist. Der Landrat sicherte zu, den Bürgermeister auf die Thematik anzusprechen.

 

 


Im Rahmen einer Betriebsbesichtigung besuchte Landrat Wilhelm Schneider die Firma Benkert in Königsberg. Unser Foto zeigt (von links):  Landrat Wilhelm Schneider, Geschäftsführer Volker Benkert, Finanzverwalterin Nicole Doster, Projektleiter Daniel Pengler und Kalkulator Matthias Glos

Kraft geben statt Kräfte zehren

Martina Thomas gibt ihren Managerjob in der Großstadt auf und zieht ins beschauliche 15-Häuser-Dorf Hemmendorf (Untermerzbach) im Landkreis Haßberge.

Statt acht bis zehn Stunden Besprechungen im abgedunkelten Besprechungszimmern ein heller, luftiger Raum mit Blick ins Grüne und viel Platz für Kreativität. Martina Thomas, 50, ehemalige PR-Frau und Managerin, ist Ende 2017 nach mehr als 30 Berufsjahren aus ihrem Angestellten-Beschäftigungsverhältnis ausgestiegen und zu ihrem Mann und der Familie in die Gemeinde Untermerzbach ins 250 Jahre alte Fachwerkhaus gezogen. Von dort aus arbeitet sie seit April 2018 selbständig als Kraftgeber-Coach und Kommunikationsberaterin. Coachings für Privatpersonen und Firmen, Referenten-Aufträge und Seminare Selbständig, das ist für Thomas eigenständig und nach eigenem Zeitplan mit mehr Zeit für die Familie. Dieses persönliche Ziel hat Martina Thomas für mehr persönliche Lebenszufriedenheit umgesetzt. Kraft geben statt an den eigenen Kräften zehren, ist ihr neues Lebens- und Arbeitsmotto.

Die Existenzgründerin blickt von ihrem Büro- und Coachingraum direkt ins Grüne. Manchmal denkt sie ein paar Monate zurück und schüttelt innerlich den Kopf. „Morgens bei Dunkelheit ins Auto, um 7.30 Uhr schon die erste Besprechung. Oft waren es zehn oder mehr an einem Tag, aus jedem Meeting mit neuen Arbeitsaufträgen rauskommen, abends bei Dunkelheit müde und mit vollem Kopf nach Hause, aber noch weiter am Smartphone oder PC die Aufträge abarbeiten oder an Kollegen und Mitarbeiter weitergeben. Und oft genug die Frage: wofür mache ich das alles, was ist für mich der tiefere Sinn?“, erklärt sie gegenüber dem Wirtschaftsförderer Michael Brehm, der für ihre Existenzgründung erste Tipps und Hilfestellungen mit im Gepäck dabei hatte.

Martina Thomas lehnt sich sichtlich entspannt zurück: Gleich kommt ein Kunde zum Coaching. Heute geht es um das Thema „Ziele“ - eines ihrer Steckenpferde. Heute kann sie wieder einen Menschen ein Stück auf seinem Lebensweg begleiten, ihm bei seinen Problemen und Entscheidungen unterstützen und neue Perspektiven geben. Sie fragt sich nicht mehr nach dem Sinn, sie hat ihn in ihrer neuen Arbeit gefunden:

Menschen zu coachen ist ihre Berufung. Mir selbst und meinem Umfeld mit voller Kraft gerecht werden
Martina Thomas, Kommunikatonsberaterin aus Hemmendorf

Als Kraftgeber-Coach und Kommunikationsberaterin selbständig arbeiten, das war für viele Menschen in ihrem Umfeld ein riskanter Schritt. Aber sie hat sich bewusst für dieses Risiko und gegen ein abgesichertes Angestelltenverhältnis entschieden. Sie wollte eigenbestimmt sein, ihre Zeit zwischen Mann, Familie und ihrem Beruf frei einteilen können. Sie wollte nicht mehr durch den Tag hetzen, eine Wochenendehe führen und damit niemanden – auch nicht sich selbst - richtig gerecht werden. „Kein Geld der Welt kann mir meine Freiheit und Zufriedenheit aufwiegen“ sagt Thomas heute voller Überzeugung. Kraftgeber-Coach nennt sie sich, weil es bei ihren Coachings immer darum geht, die Ressourcen und Stärken der Menschen zu finden und als Perspektiven für ihre persönliche Weiterentwicklung zu nutzen. Ihr Anspruch dabei: Menschen individuell und ganzheitlich unterstützen. Sie hat über 30 Berufsjahre mit Erfahrungen in den unterschiedlichsten Branchen und Unternehmensgrößen gesammelt. Diese Erfahrung kann sie in ihrem neuen Betätigungsfeld sehr gut nutzen und ist daher auch eine gefragte Referentin.

„Ziele setzen, komplexe Themen managen, Konflikte meistern oder Führungsverantwortung übernehmen, das kenne ich als ehemalige Abteilungsleiterin mit über 30 Mitarbeitern sehr gut. Auch gecoacht habe ich als Führungskraft immer, aber für die Ziele des Unternehmens, nicht alleine zum Wohle und für die Ziele des Menschen“. Durch ihre Ausbildung zum ganzheitlichen Coach und psychologischen Berater steht für Thomas der Mensch als Individuum und ganzheitlich im Mittelpunkt. „Egal ob Menschen mit ihren privaten Problemen oder ich für Firmen Business Coaching mache, es geht immer um den ganzen Menschen. Denn Privates und Berufliches beeinflussen sich häufig stärker gegenseitig, als wir es wahrnehmen“, so Thomas weiter. Zu ihr kommen Privatpersonen, die vor schwierigen Entscheidungen stehen, ein Problem oder einen Konflikt al-leine nicht lösen können, und natürlich auch Firmen, die ihren Mitarbeitern und angehenden Führungskräften ein Coaching zur Weiterentwicklung anbieten oder ihre internen Prozesse durchleuchten wollen.

Ein Abend wie eine kleine Auszeit: das Coaching Café

Die Coaching zieht nach den ersten Monaten ein erstes zufriedenes Zwischenfazit, weil sie schon einige Menschen ein Stück ihres Lebensweges mit Impulsen begleitet hat. Auf die Nachfrage des Wirtschaftsförderers erklärt sie lächelnd: „Ich durfte schon Neubeginne in verschiedensten privaten und beruflichen Lebensabschnitten begleiten und habe unter-stützt, dass Konflikte mit Partnern, Familie und Chefs positive Wendungen nehmen konnten. Es macht mich glücklich, wenn ich sehe, wie meine Kunden Themen bewegen und verändern, die sie manchmal Jahre mit sich herumgetragen haben“. Und dass sie einmal als Referentin für den sogenannten Business Führerschein 14- bis 15jährigen Schülern bei ihrer beruflichen Orientierung helfen würde, hätte sie sich vor ein paar Jahren auch nicht träumen lassen. Aber genau das ist nach Aussage Thomas‘ das Schöne an ihrem neuen beruflichen Weg. Offen sein für Neues, selbst auch die Perspektive wechseln, mal im Unternehmenskontext, mal im privaten Umfeld arbeiten, das macht es abwechslungsreich und bunt.

So bunt und themenreich ist auch das neue Veranstaltungskonzept, das Thomas in der Region ins Leben gerufen hat – das Coaching Café. Einmal im Monat lädt sie als Gastgebering in Haßfurt und Coburg zu einer zweistündigen Abendveranstaltung ein, bei der immer ein spezielles Thema im Mittelpunkt steht, zum Beispiel Ziele, Glück, Achtsamkeit o.ä. In gemütlicher, entspannter Atmosphäre erhalten die Teilnehmer Impulse, Reflexionsübungen und bei Bedarf ein „Coaching-to-go“. „Das Coaching to go ist ein kurzes Impulsgespräch mit je einem Teilnehmer zu einem Thema, das ihm oder ihr unter den Nägeln brennt. „Coaching-to-go ersetzt kein echtes Coaching-Gespräch, denn in 10-15 Minuten kann ich das Thema nicht in der Tiefe und Breite durchdringen, aber mit ein paar richtigen Fragen kann auf jeden Fall ein Lösungsansatz mitgenommen werden“ betont Thomas. Auf die Frage, wie denn die Resonanz auf diese Veranstaltungen sei erklärt sie „Die ersten drei Coaching Cafés waren sehr gut besucht, die Teilnehmer begeistert. Eine kleine Auszeit vom Alltag, endlich mal Zeit zum Nachdenken, wichtige Impulse, tolle Themen und ähnliches waren die Rückmeldungen“. Für die Gründerin gleichzeitig Bestätigung und Antrieb für mehr. Die Termine und Themen bis Jahresende hat sie bereits festgemacht, und ab Herbst wird es auch Coaching Cafés in Bamberg unter Leitung der „Stadtflüchtigen“ geben, der es gelungen ist, die Vorzüge des ländlichen Raumes mit persönlicher Zufriedenheit und beruflichem Erfolg zu kombinieren.

Die nächsten Coachin-Cafés mit Martina Thomas finden in Haßfurt (Altstadthotel) am 17. Juli, 18. September, 16. Oktober und 20. November mit den Themen „Achtsamkeit – Modetrend oder Notwendigkeit“, „Konflikte – wer kennt sie nicht aus seinem Leben“, „Stärken stärken“ und „Glück – eine Frage der Perspektive“ statt. Nähere Einzelheiten unter www.stepscoaching.de oder https://www.facebook.com/stepscoaching.de/

Coaching - ein Gespräch auf Augenhöhe, der Coach ist der Fragenexperte, der seinem Gegenüber hilft, seine Ressourcen zu nutzen und Perspektiven zu finden dummy dummy

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