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Aktuelle Wirtschaftsnachrichten aus dem Landkreis Haßberge

Den Beruf Fachinformatiker greifbar gemacht

Zeig-Dich-Tour für Schüler/innen machte auch Station in Ebern

Die marcapo GmbH war einer der Gastgeber für die rollende Berufsmesse „Zeig-DICH!-Tour!“. Organisiert werden Touren zu verschiedenen Unternehmen für angemeldete Schülerinnen und Schüler von den Wirtschaftsjunioren zu Coburg e.V. Bei marcapo erhielt eine Gruppe Jugendlicher einen Einblick in das Berufsfeld „Fachinformatik“. Die Jugendlichen aus Mittelschulen und Realschulen aus dem Raum Coburg, hauptsächlich der achten und neunten Klassen, wurden von einem ehrenamtlichen Fahrer der Wirtschaftsjunioren nach Ebern gebracht. Die Wirtschaftsjunioren zu Coburg e.V. sind eine Vereinigung von jungen Unternehmern und Führungskräften aus allen Bereichen der Wirtschaft. Sie übernehmen bei den Touren ehrenamtlich die Fahrdienste und die Betreuung der Jugendlichen.

Auf dem Programm bei marcapo standen zunächst ein Besuch der Technologie-Abteilung und ein Hausrundgang, bei dem die Jugendlichen marcapo-Azubis und Verantwortlichen bei ihrer Arbeit über die Schulter schauten und Fragen stellen konnten. Einblick in die Ausbildung zum Fachinformatiker Anschließend erzählte Teamleiterin Personal, Melanie Matern, über welche Wege Interessierte den Einstieg in das Unternehmen und seine Ausbildungsmöglichkeiten finden. Intern unterstützt wurde die Teamleiterin von Patrick Mauer, Java-Entwickler und Max Herrmann, einem Azubi aus der Softwareentwicklung. Bei einer Projektaufgabe ließ der Azubi die Schüler in die Praxis seines Berufsalltags schnuppern.

„Auch bei der Ausbildung werden wir Azubis von Anfang an in richtige Projekte mit einbezogen“, berichtet Herrmann aus seiner Abteilung. Die Jugendlichen programmierten mit HTML und JavaScript eine dynamische Web-Oberfläche zur Verwaltung von ToDos.

marcapo bietet zwei Ausbildungen als Fachinformatiker an - für ‚Systemintegration‘ oder ‚Anwendungsentwicklung‘, die bei der Zeig-Dich!-Tour bei marcapo im Vordergrund standen. Zum Abschluss erhielten die Schüler eine Teilnahme-Urkunde überreicht. „Wir freuen uns, wenn wir euch als Praktikanten oder Bewerber später einmal wiedersehen, so die Personalverantwortliche.

Ausbildung wird bei marcapo großgeschrieben, auf eine sehr gute Betreuung viel Wert gelegt. marcapo stellt in verschiedenen Bereichen zudem regelmäßig IHK-Kammersieger.


Das Unternehmen marcapo und seine Dienstleistungen sowie konkrete Beispiele aus der Softwareentwicklung bekamen die Jugendlichen bei der Zeig-Dich-Tour der Wirtschaftsjunioren in Ebern nahegebracht - bei Hausführungen, Vorträgen und Projektarbeiten. Ein Mitarbeiter der Technologie-Abteilung von marcapo zeigte beim Rundgang den Server-Raum (Foto: marcapo)

Rösler Oberflächentechnik schließt Geschäftsjahr mit Rekordumsatz ab

 

Erfolgsbeteiligung für Mitarbeiter

Rösler, internationaler Marktführer in der Herstellung von Gleitschliff- und Strahlanlagen aus dem fränkischen Untermerzbach, schloss im März das Geschäftsjahr 2017/2018 mit einem Rekordumsatz von knapp 302 Mio. Euro ab. Vorangegangen ist ein sehr erfolgreiches Jahr mit interessanten Projekten wie beispielsweise eine 225 m lange Strahl-Richt-Konservierungslinie für die Meyer Werft im finnischen Turku und eine Schleppfinish-Anlage für die Helikopter-Sparte von Airbus.

Am höchsten Umsatz in der Firmengeschichte wurden zum Geschäftsjahresende nun auch die Rösler Mitarbeiter an den beiden deutschen Standorten in Untermerzbach und Bad Staffelstein/Hausen mit einer Bonuszahlung beteiligt. Geschäftsführer Stephan Rösler überbrachte die gute Nachricht an der Betriebsversammlung und bedankte sich bei allen Mitarbeitern für deren Engagement. Alle Vollzeit-Beschäftigten, die seit mehr als einem Jahr bei Rösler arbeiten, erhielten mit der März-Abrechnung eine Sonderzahlung in Höhe von 1.500 Euro. Für Teilzeit-Beschäftigte gab es den Bonus anteilig.

Um für die Zukunft bestens aufgestellt zu sein, sind aktuell Baumaßnahmen für die neue Compoundproduktion mit Logistikanbindung am Standort Untermerzbach im Gange. Zusätzlich ist die Erweiterung des Lagers und der Büroräume in Planung. Bis Ende 2019 wird zudem die Fertigung der Keramikschleifkörper ausgebaut und das Betriebsrestaurant modernisiert und vergrößert. 

Rösler bringt alle(s) zum Strahlen ...


Die Bauarbeiten für die Compoundproduktion sind in vollem Gange (Foto: Rösler Oberflächentechnik GmbH)

Hört sich gut an, ganz legal …

KessTech hat sich von der einstigen Garagenfirma zu einem der europäischen Marktführer entwickelt

Zu einer weiteren Betriebsbesichtigung fanden sich Landtagsabgeordneter Steffen Vogel, Landrat Wilhelm Schneider, Büroleiter Michael Rahn, Wirtschaftsförderer Michael Brehm und der Thereser Bürgermeister Matthias Schneider bei der Firma KessTech in Obertheres ein. Empfangen wurde die Delegation von Pamela Kess, deren Vater die Firma 1984 gegründet hatte, und vom geschäftsführenden Gesellschafter Christian Schütte.  

Während der kurzen Betriebsführung wurde schnell sichtbar, was im anschließenden Dialog auch so bestätigt wurde: KessTech hat eine flache Organisationsstruktur. Äußerlich erkennt man das schon daran, dass der Chef nicht in einem schmucken Einzelzimmer residiert, sondern seinen Arbeitsplatz mitten unter all den anderen Mitarbeitern hat. Außerdem ist KessTech jung, sehr jung. Das Durchschnittsalter aller Beschäftigten liegt aktuell bei gerade einmal 39,9 Jahren.

Mehr als Zweidrittel der 60 Mitarbeiter ist mit Verwaltung, Kundenbetreuung und hochmoderner Entwicklung beschäftigt, die anderen produzieren anschließend die Produkte. Mit seinem Produktportfolio ist KessTech hauptsächlich in der Biker-Szene bekannt. KessTech produziert nämlich ausschließlich Auspuffanlagen für Motorräder der Marken Harley-Davidson und BMW. Nicht zur Leistungsoptimierung, sondern um den typischen Sound zu erzeugen. Damit dieser Sound am Ende auch völlig legal auf den Straßen unterwegs sein wird, ist einiges an Entwicklung nötig.

„Es hat uns in 2016 und 2017 einiges an Zeit, Geld und Nerven gekostet und nun erfüllen unsere neuen Produkte die Euro 4-Norm“

(Christian Schütte, Geschäftsführender Gesellschafter)

Größte Herausforderung stellte nicht nur das unerwartete neue „Design“ der Auspuffanlagen von Harley-Davidson dar (die hatten den Katalystator plötzlich vom vorderen in den hinteren Bereich des Auspuffs verlegt), sondern vor allem auch die rechtliche Auslegung der Euro 4-Norm. Es dauerte recht lange, bis sich die europäischen Zulassungsbehörden, TÜV und andere zu einer einheitlichen und verbindlichen Rechtsauslegung verständigt hatten. Erst dann konnte KessTech überhaupt mit der Entwicklung zulassungsfähiger Auspuffanlagen beschäftigten.

 „Unser Geschäft konzentriert sich auf die Motorradsaison. Und die war zu dem Zeitpunkt, als wir endlich neue Produkte auf den Markt bringen konnten, zu einem großen Teil vorbei“, so Schütte. Was das bei dem hohen Entwicklungsaufwand und einer neu gebauten Produktionshalle (die Firma wurde 2014 von Horhausen nach Obertheres verlagert) bedeutet, kann sich jeder vorstellen. Was den jungen Geschäftsführer jedoch am meisten beschäftigt ist, dass die europäische Verordnung eigentlich unmittelbar für alle EU-Staaten gilt, aber viele dieser Staaten es mit der Überwachung im täglichen Straßenverkehr nicht so genau nehmen. Für Schütte und seine Mannschaft ist das natürlich ein großer Wettbewerbsnachteil. Unisono vertraten die Anwesenden die Auffassung, dass hier wohl das Bundesverkehrsministerium in der Pflicht wäre, für Ordnung – und damit für Gleichheit und Chancengerechtigkeit zu sorgen. Steffen Vogel bot deshalb an, diesbezüglich mit der ehemaligen Staatssekretärin im Bundesverkehrsministerium Kontakt aufzunehmen.


Einladung zur Informationsveranstaltung "Innovation - Ihre Chance"

Betriebliches Gesundheitsmanagement - BGM

Einen Großteil unseres Lebens verbringen wir am Arbeitsplatz – egal ob Chef oder Mitarbeiter. Da die Suche nach Fach- und Arbeitskräften immer schwieriger wird, ist es deshalb umso wichtiger, seine Beschäftigten fit zu halten. Dazu können, dazu müssen die Betriebe bzw. Arbeitgeber jedoch auch etwas für die Gesundheit ihrer Beschäftigten tun - egal ob Großunternehmer oder Zwei-Mann-Betrieb.

Es gibt bereits Unternehmen, die sich dem Thema „Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM)“ angenommen haben, viele wollen dies tun. Die Gesundheitsregionplus Landkreis Haßberge möchte nun allen lokalen Betrieben die Möglichkeit bieten,

  • sich über diese Thematik zu informieren,
  • neue Impulse zu gewinnen,
  • sich untereinander zu vernetzen und
  • voneinander zu lernen.

Aus diesem Grund bereitet die Gesundheitsregionplus in enger Kooperation mit der Wirtschaftsförderung des Landkreises gerade eine entsprechende Informationsveranstaltung vor. Damit sich die Vortragsinhalte für diese Veranstaltung möglichst an den konkreten Fragen und Bedürfnissen der Betriebe orientieren können, ist hierzu zunächst eine maximal 5minütige Unterstützung nötig. Helfen Sie mit, indem Sie den Fragebogen ausfüllen und möglichst bis zum 16. Mai an gesundheitsregion@hassberge.de zurücksenden. Dies sollte ohne großen Aufwand möglich sein, einfach am Ende des Fragebogens auf den Absende-Button klicken.

Bei Fragen steht Ihnen Herr Benjamin Herrmann, Geschäftsstellenleiter der Gesundheitsregionplus, gerne telefonisch (09521 / 27-490) oder per eMail zur Verfügung.

Hier geht es zum Anschreiben der Gesundheitsregion, hier zum Fragebogen.

Angebot stieß auf reges Interesse

Viele Besucher nutzten die Gelegenheit, um sich bei der vom Bayer. Staatsministerium für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie sowie dem Landkreis Haßberge organisierten Veranstaltung zu informieren.

"Innovation - Ihre Chance, unser Angebot" lautete der Slogan, unter dem die Organisatoren für den 8. März in das Landratsamt eingeladen hatten. Rund 100 Unternehmerinnen und Unternehmer nahmen die Einladung an und informierten sich aus erster Hand bei den Ausstellern und Referenten über die zahlreichen Fördermöglichkeiten, die der Freistaat Bayern bietet.

Die Agenda, Vorträge und Bilder stehen hier zum Download zur Verfügung.

   

Innovation - Ihre Chance, unser Angebot

In Bayern basiert erfolgreiches Wirtschaften insbesondere auch auf hoher Qualität und Innovationskraft. Damit die bayerischen Unternehmen hier ihre Führungsrolle auch weiterhin behaupten können, gilt es diese Stärken weiter zu fördern. Das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie und das Landratsamt Haßberge verfolgen mit der Veranstaltung »Innovation – Ihre Chance – unser Angebot« genau diese Zielsetzung und bieten Ihnen die Möglichkeit, sich detailliert über die zahlreichen Unterstützungsmöglichkeiten des Bayerischen Wirtschaftsministeriums und seiner Partner zu informieren.

Der Landkreis Haßberge ist ein Wirtschaftsstandort mit Tradition und Zukunft. Die Mischung aus innovativem Mittelstand, weltweit agierenden Großunternehmen, Dienstleistungsbetrieben und Handwerksbetrieben spricht für die Vielfalt des Landkreises. Unser Ziel ist es, die in Haßberge vorhandenen Potenziale noch weiter zu fördern und Ihnen bei der Verwirklichung Ihrer unternehmerischen Ideen behilflich zu sein. Deshalb laden wir unsere Unternehmen herzlich ein zur Veranstaltung 

Innovation - Ihre Chance, unser Angebot
am 8. März 2018,
von 16:00 Uhr bis 19:30 Uhr
im Landratsamt Haßberge,

Am Herrenhof 1, 97437 Haßfurt

Wir stellen die Fördermöglichkeiten, insbesondere die Technologieförderung des Bayerischen Staatsministeriums für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie sowie der bayerischen Partnerorganisationen vor. Im Rahmen der begleitenden Hausmesse stehen Vertreter der beteiligten Institutionen an Informationsständen für individuelle Gespräche zur Verfügung.

Das Programm finden Sie hier.
Zur Anmeldung geht es hier entlang.

Gerne können Sie sich auch an Frau Regierungsrätin Martina Doppelbauer, Stv. Referatsleiterin für Standortentwicklung (Tel.089/2162-2397) wenden.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen.


Einladung zur Informationsveranstaltung "Innovation - Ihre Chance"

Euroforest – global Player im Steigerwald

Landrat Wilhelm Schneider zu Besuch in Althütten

„Euroforest? Nie gehört, vielleicht eine alternative Idee zum Nationalpark?“ Weit gefehlt! Euroforest ist ein inhabergeführtes Unternehmen mit Sitz in Althütten, das eine führende Marktposition als lagerhaltender Importeur und Spezialist für ein- und dreischichtige Laubholzplatten einnimmt. Die Euroforest Products GmbH, so der offizielle Name, hatte um die Jahrtausendwende den ehemaligen Holzverarbeitungsbetrieb Raab übernommen und seitdem kontinuierlich das Produktportfolio verändert. Stand früher die eigentliche Holzverarbeitung im Vordergrund, so widmet sich ein 25-köpfiges Expertenteam heute fast ausschließlich dem Import von Laubholzplatten. Von der einstigen Holzverarbeitung übrig geblieben sind heute nur noch diverse Schnittholzdienstleistungen und die Lohntrocknung von Laub- und Nadelholz-Sägeprodukten für die Sägeindustrie und den internationalen Holzhandel. Firmeninhaber ist der studierte Diplom-Holzwirt Daniel Kreyer. Bei einer Betriebsbesichtigung überzeugten sich Landrat Wilhelm Schneider, Landtags-abgeordneter Steffen Vogel, Wirtschaftsförderer Michael Brehm und 2. Bürgermeister Hans Albert von der Leistungsfähigkeit des Unternehmens.

 

Breitband und Digitalisierung als Voraussetzung und Problem zugleich

Der Erfolg des Unternehmens lässt sich nicht nur auf das junge, engagierte Team zu-rückführen, das in den Büroräumen in Deutsch oder Englisch mit französischen, skandinavischen oder osteuropäischen Kunden kommuniziert. Auch das nahezu voll-ständig digitalisierte Warenwirtschafts-, Logistik- und Shopsystem trägt mit dazu bei. Hierdurch haben ... (weiterlesen)


Geschäftsführer Daniel Kreyer (links) erklärt Landrat Wilhelm Schneider, Büroleiter Michael Rahn, Wirtschaftsförderer Michael Brehm, wie die Handelsware Massivholzplatten mit der neuen Kommissionierungsmaschine automatisiert erfasst und gelagert werden (Foto: Bianca Wolfschmidt, Euroforest Products GmbH).

Regionalkonferenzen zur Attraktivität des Wirtschaftsstandortes Landkreis Haßberge

Der Landkreis Haßberge hatte zur Vorstellung und Diskussion der Ergebnisse der Unternehmensbefragung aus dem Jahr 2017 eingeladen

Der Landkreis Haßberge ist als ländliche Region zwischen Schweinfurt, Bamberg und Coburg einem verstärkten Wettbewerb als Wirtschaftsstandort ausgesetzt. Die Abwanderung junger Menschen und ein zunehmender Mangel an Facharbeitskräften sind aktuelle Herausforderungen. Um diesen zu begegnen, hat der Landkreis Haßberge im Dezember 2016 die Gesellschaft für angewandte Kommunalforschung mbH aus Marburg beauftragt, ein Standortmarketingkonzept zu erstellen. Unter der Leitung der GEFAK wurden mit Hilfe von Workshops, einer Unternehmens- und einer Schülerbefragung Stärken und Schwächen des Landkreises Haßberge ermittelt, analysiert sowie hinsichtlich möglicher Folgeprojekte diskutiert.

Im Rahmen von zwei Regionalkonferenzen wurden nun die Ergebnisse und die daraus abgeleiteten Handlungsempfehlungen einem breiten Publikum präsentiert und anschließend diskutiert. 

„Die Zukunft des Landkreises hängt unmittelbar vom Engagement aus allen Bereichen der Gesellschaft ab."
Landrat Wilhelm Schneider

Das Standortmarketingkonzept soll für entscheidende Impulse zur Weiterentwicklung des Wirtschaftsstandortes Landkreis Haßberge sorgen und somit auch zur gesamten Kreisentwicklung beitragen.

Die Präsentation der vorgestellten Ergebnisse finden Sie hier zum herunterladen (PDF, ca. 4 MB)


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